Girls'Day 2006

Girls'Day 2006

Girls'Day 2006
Rollenwechsel – Wie sehe ich männliche Darstellungen in Kunstgeschichte und Medien?

Die Schülerinnen sollen nach ausgewählten historischen und aktuellen Bildvorlagen Posen und Gesten männlicher Akteure nachstellen. Diese Inszenierungen werden fotografisch dokumentiert. Dabei sollen die Ausschnitte den Vorlagen entsprechen. Auf diese Weise entsteht eine Bild/Abbild-Gegenüberstellung.
Mit einfachsten Materialien, wie Papier, Pappe, Farbe und Schminke werden Requisiten und Kulissen selbst hergestellt. Technik und Materialien setzen voraus, schnell zu agieren und sich auf die gegebenen Möglichkeiten einzulassen. Hierbei geht es darum in kurzer Zeit zu gemeinsamen Ergebnissen zu kommen, den Gesamteindruck wiederzugeben und sich nicht in Details zu verlieren.
Mit Hilfe des „Rollenwechsels“ sollen die Schülerinnen die Erfahrung machen, sich in männliche Rollen spielerisch hineinzuversetzen und diese zu reflektieren. Auf humorvolle Weise soll hier der Zugang geschaffen werden, Gemeinsamkeiten und Unterschiede männlicher und weiblicher Rollen in Rückbezug auf die eigene Identität wahrzunehmen. Im Anschluss an den Workshop stellen wir Künstler, die mit Selbstinszenierung und Rollenbildern gearbeitet haben vor (u.a. Cindy Sherman, die Blumes etc.). Hiermit soll eine freie Diskussion über diese Thematik angeregt werden. Im gemeinsamen Gespräch soll noch einmal abschliessend reflektiert werden, wie sich ein solcher Rollentausch anfühlt und was es bedeutet einen künstlerischen Ausdruck dafür zu finden.


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