TOD IN TEHERAN

TOD IN TEHERAN

29. Juni 2005 um 19.30 Uhr
TOD IN TEHERAN – Auftragsmord im Namen Gottes

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Kunst live“ freuen wir uns, Ihnen den Film
TOD IN TEHERAN – Auftragsmord im Namen Gottes von Thomas Giefer zu zeigen. Der vom WDR in Auftrag gegebene Film rekonstruiert die haarsträubenden Details des politisch und religiös motivierten Mordes der iranischen Oppositionspolitiker Paravneh und Dariush Forouhar, Eltern der in Deutschland lebenden Künstlerin Parastou Forouhar, 2004 Balmoral Stipendiatin.
In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Außenstelle Nord, Koblenz.
Begrüßung: Staatssekretär Roland Härtel, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur.
Nach der Filmpräsentation folgt eine Diskussion mit Filmregisseur Thomas Giefer und Parastou Forouhar.

„Auch wenn sie meinen Körper zerreißen, sie werden mich nicht von dir reißen“, schreibt Parvaneh Forouhar ihrem Mann in einem Brief zum vierten Hochzeitsstag.
35 Jahre später, am 28. November 1998, werden die bekannten iranischen Oppositionspolitiker gemeinsam in ihrem Haus in Teheran mit Dutzenden von Messerstichen hingerichtet. Das Haus ist verwüstet, ganze Wagenladungen von Dokumenten, ihr politisches Lebenswerk, sind verschwunden.

Grimmepreisträger Thomas Giefer hat die Forouhars noch kurz vor ihrer Ermordung getroffen und das letzte Interview mit ihnen aufgenommen – ein berührendes Filmdokument des alten Liebespaares und ein Testament ihrer lebenslangen politischen Partnerschaft. Der Film begleitet Parastou Forouhar bei ihrer Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit und verfolgt die Spuren des Verbrechens bis ins Machtzentrum des islamischen Gottesstaates. Eine Innenansicht von religiösem Fanatismus und staatlichem Terror – zugleich aber auch ein Film über die Liebe, den Tod und den ewigen Traum von der Freiheit.

Kommen Sie bitte und sagen Sie es weiter. Sie werden nicht nur einen hervorragenden Film sehen, sondern durch Ihre Anwesenheit Parastou Forouhar - und mit ihr alle diejenigen, die ähnliches erleben, zur Seite stehen.


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