Reinigungsgesellschaft 17.05.2007

Freitag, 18. Mai 2007 um 19.30 Uhr
Körper und Konsumverhalten/Body and Consumerism
Ein Projekt der Reinigungsgesellschaft

Zur Eröffnung spricht
Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg, Kultursoziologe an der Technischen Universität Dresden
Konsum zwischen integrierender Virtualität und realer Ausgrenzung.
Anmerkungen zum Projekt der Reinigungsgesellschaft.

Die Reinigungsgesellschaft hat in Bad Ems ein Projekt initiiert, welches auf die zentrale Beschäftigung der Kurstadt eingeht, der Pflege von erkrankten Menschen, deren Leid oft aus einer ungezügelten Lebensführung resultiert. Das Projekt befasst sich speziell mit der Verbindung von Körper und Konsum. Es geht dabei um ein Sichtbarmachen der biologischen Einflussnahme, welche die Konsumgesellschaft auf den menschlichen Körper ausübt. Das Projekt setzt sich mit Überproduktion und Warenüberfluss und deren wechselseitigem Verhältnis zum Konsumenten auseinander. Ziel ist die Konstruktion einer Medieninstallation, welche die Kreisläufe des Menschen und die des Warenkonsums koppelt.

Die Reinigungsgesellschaft will mit der Videoskulptur zur Bildung eines kritischen Bewusstseins beitragen und das Verhältnis zwischen Verbraucher und Produzent sowie den Kreislauf von Herstellung, Konsumtion und Reproduktion transparent machen.

Vom 19. Mai bis zum 28. Mai 2007 werden die Ergebnisse des Projektes in Form einer Medieninstallation im Künstlerhaus Schloß Balmoral in Bad Ems präsentiert.Öffnungszeiten: Zum 60. Jubiläum des Landes Rheinland-Pfalz am 19. Mai 2007 von 10 bis 17 Uhr; samstags, sonntags und feiertags von 13 bis 18 Uhr, wochentags nach Vereinbarung. Die Veranstaltung wird von der Financial Times Deutschland, der Vortrag von der NaSpa Stiftung „Initiative und Leistung“ finanziert.

Die Autoren:
Die REINIGUNGSGESELLSCHAFT (RG) agiert seit 1996 als Projektgruppe an der Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft. Die Akteure der RG, Martin Keil und Henrik Mayer, sehen die Widersprüche einer Gesellschaft im Strukturwandel als Ausgangspunkt ihrer Arbeit. In den Projekten werden Interventionen und Kooperationen der Bereiche Kunst, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft modellhaft erprobt. Inhaltlich geht es unter anderem um eine Auseinandersetzung mit der Demokratieentwicklung und den Perspektiven der Arbeitsgesellschaft. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.


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