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Mittwoch 26. Juli 2006, 19.30 Uhr Till Exit Beckett: Bing, Tritte, Losigkeit Drei Texte – eine Rauminstallation
Till Exit, der im Rahmen seiner Forschungen an der Chelsea University ein Visitor Lehrstuhl inne hat, erhielt im vergangenen Jahr ein Projektstipendium zur Unterstützung seiner Mitwirkung an der Bühnenpräsentation von Becketts „Residua“.
In seinem Vortrag bzw. im Gespräch wird er auf seine konkrete Herangehensweise bei der Schaffung eines Installations-Raumes für die Produktion „Residua“ in den Sophiensaelen Berlin Februar 2006 eingehen.
Die drei Texte aus denen sich „Residua“ zusammensetzt, stammen aus der späten Schaffensphase Becketts, als er sowohl auf dem Theater als auch in der Prosa mit neuen Formen experimentierte. Sie markieren den ernsthaften Versuch die lineare Bestimmtheit von Zeit und Bewegung im Text bzw. in der Handlung aufzuheben. Seine Texte aus dieser Zeit sind bestimmt durch eine eigentümliche Balance zwischen Konstitution und Dekonstruktion. Sie sprengen Ihr eigentliches Medium. Es sind Texträume, Textinstallationen.
Till Exit wird auf die Fragen eingehen, die sich einem bildenden Künstler stellen, wenn er auf die Texte eines Autors eingeht und das Bühnenbild bwz. den gestalterischen Rahmen dafür schafft oder mit einer visuellen Installation auf Textinstallationen reagiert.
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