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Vita 1970 geboren in Birkenfeld, Rheinland-Pfalz 1996–2002 Studium Visuelle Kommunikation bei H. Schmitz und C. Gates, FH Dortmund 1999-2001 Studium Fotografie bei W. van Zoutendaal und P. Kooiker, Gerrit Rietveld Academie Amsterdam 2004 Meisterschülerin bei J. Brohm, HGB Leipzig
Die Künstlerin lebt und arbeitet in Düsseldorf.
Preise und Stipendien 2010 Projektstipendium DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst 2008 Kunst am Bau: Ausgestaltung des Besucherraums des Neubaus der Justizvollzugsanstalt Wittlich 2008 Arbeitsstipendium filmlaboratorium, Filmwerkstatt Düsseldorf 2005 Stipendium Künstlerhaus Schloß Balmoral, Bad Ems 2004 Cité Internationale des Arts, Paris 2003 start, Förderpreis Nachwuchskünstler der Kulturstiftung der Kreissparkasse Steinfurt 2002 Aufenthalt an der Tsinghua University Academy of Arts & Design in Peking unterstützt vom DAAD 1999-2000 Jahresstipendium des DAAD für die Niederlande 1999 Kodak Nachwuchs Förderpreis 2000/2
Einzelausstellungen 2010 Bad Ems Patience - Wenz n’Warrass, Kunst direkt 2010, Rheingoldhalle, Mainz (mit Julia Wenz) 2010 Wir sind die Anderen, DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst 2010 Wenz'n Warrass, Landesvertretung Rheinland-Pfalz, Brüssel (mit Julia Wenz) 2009 Da sitz ich so, ganz harmlos, artFABRIK-Galerie, Wuppertal-Heckinghausen 2009 ganz ist nie eins, Maler-Zang-Haus, Birkenfeld 2007 Wo es ist, Laden 44, Düsseldorf 2005 Out of Area, Galerie Revolver, Düsseldorf 2004 Da sitz ich so, ganz harmlos, Friedrich-Hundt-Gesellschaft, Stadtmuseum Münster
Gruppenausstellungen 2010 Leben elementar, FotoTageTrier 2010, Trier 2010 Wenz'n Warrass, Fotosommer Stuttgart, Stuttgart 2010 Landpartie, Kunstmuseum Ahlen (mit Julia Wenz) 2010 Von Anfang bis Ende, Cap Cologne, Köln 2009 Wenz n’Warrass, Galerie Oberwelt, Stuttgart (mit Julia Wenz) 2009 Focus Photographie, Galerie Bode, Nürnberg 2009 gebräu1, Ganter-Brauerei, Freiburg i. Br. 2008 Tier + Mensch, Zentrale Ausstellungshalle, Nürnberg 2007 Le Festival International des Arts Visuels d’Abidjan, Elfenbeinküste 2006 Jackpot - Balmoral Stipendiaten 2005, Kunstverein Ludwigshafen und Galerie im Körnerpark Berlin 2006 8 Sterne, Schloß Waldthausen, Mainz 2006 Tandem, Kunstverein Mülheim 2005 Sur le tapis, Künstlerhaus Schloß Balmoral, Bad Ems 2005 Out of Area, Galerie Revolver, Düsseldorf 2005 Lohn der Arbeit, Städtisches Museum Alte Post, Mülheim 2005 Triple saut sur place, Galerie Royal, München 2005 Trendwände, Kunstraum Düsseldorf, Düsseldorf 2005 Ortswechsel 2004, Schloß Waldthausen, Mainz 2005 Mysteriös, Fotogalerie Wien 2005 Lohn der Arbeit, Städt. Museum Mülheim Alte Post, Mülheim 2005 2. Berliner Kunstsalon: Künstlerhaus Schloß Balmoral vs Mainstream + Spor Klübü, Berlin 2004 Da sitz ich so, ganz harmlos, Friedrich-Hundt- Gesellschaft, Münster 2004 Scatto, Gesellschaft der Freunde junger Kunst e.V., Baden-Baden 2004 in figura, Städtische Galerie Remscheid, Remscheid 2001 volklore, volksware, Galerie Fanclub in Amsterdam 2001 in figura, Westdeutscher Künstlerbund, Flottmann-Hallen, Herne 2001 Being in Beijing, Tsinghua University, Beijing/China 1999 Gesundheit, Kunsthaus Essen und HBK Braunschweig
Videopräsentationen 2009 Kunstfilmtag09, Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf 2008 Time is Love, Galerie Octobre, Paris 2007 Loop, Festival of Videoart, Barcelona 2006 PI five, Video Art Exhibition, Szczecin-Swinoujscie, Polen 2006 16. Internationales Videofestival, Bochum 2005 Jeune Création, La Bellevilloise, Paris 2005 plan 05, Museum Ludwig, Köln 2005 Touch Town und Whispering NRW, Hafenlichtspiele, Düsseldorf 2005 22. Kasseler Dokumentarfilm- u. Videofest, Kassel
Kurzbeschreibung Die irritierende Wirkung von Handlungen, die den Kontext verlassen, in dem sie entstanden sind, ist zentrales Thema in den Arbeiten von Petra Warrass. Der Titel der Werkgruppe "Out of Area" ist somit zugleich Programm und Hinweis. Es handelt sich hier um eine sechsteilige Fotoreihe und einen zu diesem Zyklus gehörender vierminütiger Film. Gezeigt werden junge Männer, die im urbanen Umfeld grotesk erscheinende Positionen einnehmen, zum Beispiel sich das Hemd hochziehen und den Oberkörper entblößen oder, sich aufeinander fallen lassend, ein Knäuel menschlicher Leiber formen. Wie schockgefroren erscheinen die Momentaufnahmen, in die man auf den ersten Blick hineingezogen wird, um dann gleichsam in einen zeitlosen Schwebezustand zu geraten, der nicht auflösbar ist, da man nicht weiß, was Ursache und Konsequenz dieser Situationen ist. Die Haltungen und Handlungen vollziehen sich dabei in einer seltsamen Selbstverständlichkeit. Die Akteure agieren nicht provokativ, rebellieren nicht gegen übliche Verhaltensnormen, sondern handeln mit beiläufiger Gedankenverlorenheit, die ein Nichtwissen um die Seltsamkeit ihres Verhaltens suggeriert. Eine bis ins kleinste Detail perfekt arrangierte Bildkomposition lässt das Unangebrachte des Handelns noch deutlicher hervortreten, das strenge Einhalten der kompositorischen Regeln kontrastiert mit dem Regelverstoß. (Michael Riemann)
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Le joueurs, 2005 Digitales Video, 5.25 Min.
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