Die beiden Arbeiten von annette hollywood „real artists life“ und „Balmoral Rap“ enthüllen alles über das wirkliche Künstlerleben. Sie persifliert hiermit die docusoap Sendungen, die die ungesunde Neugier eines gewissen Fernsehpublikums befriedigt, und schonungslos die intimsten Lebensbereiche der Prominenz der Öffentlichkeit preis gibt. Ihre Komparsen für ihre docusoap Oper zum realen Künstlerleben sind die Balmoral Stipendiaten. Interviews, beiläufig aufgeschnappte Gesprächsfetzen und Eindrücke aus der Stadt Bad Ems wurden in einem witzigen Rap zusammen gereimt. Der Text entlarvt vieles, u.a. auch das Repetitive, Monotone, das den Vorstellungen eines Künstlerlebens so entgegengesetzt ist. Interessant ist dabei, dass der optische Eindruck – der gestaltete CD-Player und die sich drehende Scheibe – als abstraktes Bild dem Voyeuristischen entgegenwirken.
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