Elke Richert arbeitet als Bildhauerin. Im Jahr 1992 schloss sie das Studium der Bildenden Kunst ab und erhielt in den Jahren 1998 und 1999 einen Lehrauftrag an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main. Ihr künstlerisches Schaffen widmet sich dem Themenkreis Natur: in ihren Arbeiten unternimmt sie den Versuch, die Dynamik des Lebewesens zu erspüren und ihr in der plastischen Darstellung Ausdruck zu verleihen. Aus Holz fertigt sie Skulpturen an, die Tiere, Pflanzen oder ganze Landschaften darstellen. 1990 schuf sie eine Meute von Hunden, die bei einer Ausstellung vor dem Schloss Waldhausen aufgestellt wurden: diese jagenden „Hunde“ bellten die auf Sockeln angebrachten Bronzehirsche an. Auf ironische Weise verdeutlicht sie somit den Kontrast ihrer Holzskulpturen mit den traditionellen Arbeiten. Mit viel Fantasie lässt die Künstlerin aus einem Baumstamm oder dem Querschnitt des Stammes einer Eiche ganze Wälder und Landschaften entstehen. Gleichzeitig abstrahieren ihre Zeichnungen das Objekt. Ihre Arbeit „Wald 6“ stellt auf eben diese Weise eine Waldkette dar: die längs in den Stein geschnittenen Furchen werden zu Schatten, sie wirken wie schwarze Baumstämme vor dem Hintergrund eines Sonnenuntergangs.
Einzelausstellungen 2005 „Worte und Buchstaben“ COD Saarbrücken
Gruppenausstellungen 2005 "Die Tücke des Objekts" während des Bremer "Kunstfrühling" "Offene Ateliers", Rheinland Pfalz "Tag der Bildenden Kunst", Saarbrücken
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